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28. Januar 2011

eZürich geht in die nächste Runde

Die Schweizer Informatik- und Kommunikationsbranche (ICT) will mehr Start-ups, Nachwuchs und Arbeitsbewilligungen - Die Stadt Zürich benennt ihre Favoriten vom Ideenwettbewerb.

- Laden Sie die Pressemitteilung der Stadt Zürich vom 28. Januar 2011 herunter. Mehr...
- Sehen Sie hier die Teilnehmerliste vom eZürich Workshop. Mehr...

Sehen Sie anbei das Statement zu eZürich vom Michael Kägi, Verwaltungsratspräsident bitforge AG

 

4. November 2010

Statement Michael Kägi Verwaltungsratspräsident bitforge AG für eZürich

Wieso engagiere ich mich für eZürich?

Weil ich mit ganzem Herzen Zürcher bin, an diesen Standort glaube und überzeugt bin, dass es weder zum Wohnen noch zum Arbeiten einen besseren Ort als den Kanton Zürich gibt. Und ich möchte mithelfen, die Vision eZürich, sprich Zürich zum „Silicon Valley“ von Europa zu entwickeln, zu realisieren.

 Dazu haben wir fünf Ideen oder man könnte auch sagen Forderungen:

1. Intensiv begleitete Startup Förderung (Garagenfirma 2.0)

Aus Erfahrung ist der Schritt in die Selbständigkeit nicht ganz einfach.

Unterschiede:
- Während einem Studium oder Arbeitnehmerverhältnis werden einem die Arbeiten und das damit verknüpfte Ziel vorgegeben
- Als Arbeitnehmer oder Student erhält man Feedback zur erbrachten Leistung Genau diese Punkte sind in der Selbständigkeit nicht mehr gegeben:
- Ziele müssen selber gesetzt werden
- Man muss sich selber reflektieren und vergisst dabei oftmals verschiedenes (Bsp. Sich auch auf das Marketing zu konzentrieren und nicht nur an der technischen Lösung zu feilen)
- Man muss sich selber motivieren - usw.

Wir glauben daher das ein Startup Park mit intensiver Begleitung der Jungunternehmen durchaus Sinn macht. Dieser würde in unserer Vision folgendermassen aussen:

- Personen oder Gruppen können sich für einen Platz bewerben
- Büroplatz und Infrastruktur würden gratis zur Verfügung gestellt
- Während des ersten Jahres müssen sie einen Tag in der Woche die Schulbank drücken
- Die restliche Zeit steht für die Umsetzung der Idee zur Verfügung
- An diesem Schultag werden vor allem Betriebswirtschaft und Marketing vermittelt
- Bei nicht erbringen der Leistungen den Startup Park verlassen
- Investoren werden regelmässig an die Leute herangeführt Der Stoff und vor allem die Übungen und Arbeiten werden nicht an fiktiven Konstrukten durchgeführt, sondern beziehen sich direkt auf das eigene Startup

Beispiele:
- Vermarktung der eigenen Firma (Homepage, Pressmitteilung schreiben und verbreiten, usw.)
- Verkaufstraining / Akquisition

Nutzen Ihrer Idee/ Benefit of your idea:
- Neue Startups und Unternehmen / Neue Arbeitsplätze 

2. Innovation FREE WLAN für Zürich kombiniert mit lokalen Informationen und Diensten

Die Idee mit gratis WLAN Zugang ist definitiv nicht ganz neu. Unsere Idee ist es, über genau ein solches ortsgebundene Informationen und Dienste zu etablieren. Technische könnte man jedem Hotspot eine Proxy Seite (ähnlich kostenpflichtigen Hotspots an Flughäfen) vorschalten, die verschiedene Informationen und Dienste zum aktuellen Ort präsentiert. Logischerweise könnte man mit einem Klick diese Seite verlassen und normal im Internet surfen.

Beispiele was die Proxyseite vor Ort enthalten könnte:
- Karte mit dem Ort an dem man sich befindet
- ÖV Anschlüsse / Timetable zum entsprechenden Ort - Informationen zum aktuellen Ort (Historische Informationen, Wikipedia Artikel, Informationen Stadtführer)
- Mieten eines eBikes vor Ort - Hotels, Restaurants und Clubs in der Nähe - Programm des nahe gelegenen Klubs
- Menükarte der Kneipe von neben an - Ausstellung des nahe gelegenen Museums
- Freie Zimmer im Hotel um die Ecke

Die Stadt hätte weiter so einen direkten und eigenen Kommunikationskanal für:
- Eventmarketing
- Wahlen / Administrative Informationen - usw.
- Bedienen / Steuern von IT
- Kunstinstallation über Webinterface (Bsp. Das Lämpchen Array im HB, Fassadeninstallation)

Dienste die man Implementieren könnte:
- Stadtführer für Touristen
- Stadtrally in welcher man verschiedene Punkte ansteuern muss - usw.

Umsetzbarkeit:
- Stadt könnte an wichtigen Punkten die Router selber anbringen
- Stadt könnte spezielle Router gratis abgeben bzw. subventionieren (ähnlich FON)
- Weitere Ideen zur Umsetzung des WLAN-Netzes bereits auf eZürich vorhanden

Nutzen Ihrer Idee/ Benefit of your idea:
- Erhöht die Attraktivität der Stadt Zürich
- Weltweit einzigartig
-Lässt sich gut für die Vermarktung der Stadt benutzen

Zielgruppe: Bewohner, Touristen

3. Gemeinsames Game Publishing Label

Es gibt viele talentierte Game Entwickler in der Schweiz, im Raum Zürich und an der ZHDK. Viele von ihnen entwickeln ihre Spiele nicht fertig oder releasen sie ohne jegliche begleitende Marketing-Massnahmen. Die Spiele kommen somit nie auf den Markt oder werden von den Leuten nicht wahrgenommen. ProHelvetia hat dies erkannt und fördert mit dem Programm Game Culture die Schweizer Spiele(Entwickler) Kultur.

Unsere Idee ist:
- Ein Publishing Label zusammen gründen, unter welchem die besten Werke veröffentlicht werden
- Die Einnahmen würden zu einem grossen Teil an die Entwickler der Games gehen
- Der andere Teil der Einnahmen würden für Werbemassnahmen, Community-Pflege und Administration eingesetzt
- Die Spiele würde untereinander verlinkt, so dass sie sich gegenseitig bewerben.

Einige Beispiele erfolgreicherer Schweizer Spiele, welche von einem professionellen Publishing international noch mehr profitiert hätten:
- No Human (iPhone)
- Colorbind (iPhone)
- Zwirn (iPhone)
- Orbital (iPhone)
- TschauSepp (iPhone)

Nutzen Ihrer Idee/ Benefit of your idea:
Die Spieleentwicklung ist international bereits ein Milliardengeschäft, bei welchem auch die Schweiz eine wichtige Rolle spielen kann. Dank einem gemeinsamen Publishing könnte man die Abwanderung hiesiger Talente verhindern und ein florierender Wirtschaftszweig ansiedeln. Zielgruppe: Junge talentierte Game Designer, Programmierer und Jungunternehmer

4. eZürich braucht ein eBike Highway Netz
Nicht nur weil Fahrradfahren die Lebensqualität und somit die Standortattraktivität positiv beeinflusst, nein auch weil mit einem ausgebauten eBike Highway Netz die Produktivität der Unternehmen gesteigert werden kann, braucht Zürich ein weit verzweigtes und effizientes eBike Highway Netz. So ein Projekt, ist es einmal realisiert, unterstütz zudem das positive Image von Zürich, hilft die Luft reinzuhalten, fördert die Gesundheit, bringt Mitarbeiter schneller zum Arbeitsplatz und erhöht somit die Produktivität des Arbeitsplatzes Zürich.

5. Ausländische Mitarbeiter nicht nur für Grosskonzerne
Auch Jungunternehmen haben das Bedürfnis, Ausländer ausserhalb der EU zu rekrutieren und einzustellen. Dies ist aber heute nicht möglich da der bürokratische Aufwand dazu viel zu hoch ist und die Kontingente von Google, IBM etc. ausgeschöpft werden. Die Stadt Zürich muss die Hürden für die Rekrutierung von Ausländern für Start-Up Unternehmen auf ein Minimum reduzieren sodass es auch ohne eigen HR-Abteilung möglich ist, Spezialisten aus dem nicht EU Raum anzustellen.

.mi / bitforge - Zürich 4. November 2010

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